Mehr Breitband für Kaarst
Stadt Kaarst startet nichtförmliches Interessenbekundungsverfahren

Die Stadt Kaarst hat am 14.01.2010 ein nichtförmliches Interessenbekundungsverfahren angestoßen. Es soll dabei helfen, dass Interesse bei den Telekommunikationsanbietern zur Schließung der Breitbandlücken in den unterversorgten Kaarster Ortsteilen quantitativ zu erfassen. Sie bildet das Gegenstück zur aktuell laufenden Online-Umfrage der Initiative, welche das Interesse bei den Kaaster Haushalten und Unternehmen aufzeigen soll. Das Ziel ist nach erfolgreichem Abschluss beider Maßnahmen, beide Parteien zusammenzubringen und eine Lösung zu finden, welche beide Seiten zufrieden stellt.

Der Presseartikel zum Interessenbekundungsverfahren als PDF Das Interessenbekundungsschreiben als PDF

 

 
Der Stadtrat hat entschieden

Am 17.12.2009 hat der Stadtrat zugestimmt, einem neuem Vorschlag der Verwaltung zu folgen und dem Antrag zuzustimmen den verbleibenden Betrag von 32.214€ aus dem Konjunkturpaket II für den Breitbandausbau zu reservieren.

Die Initiative begrüßt die positive Entscheidung. Damit wurde ein wichtiger Grundstein gelegt, um einen anstehenden Breitbandausbau in den unterversorgten Kaarster Ortsteilen zu unterstützen.

Kopie der Sitzungsvorlage als PDF Auszug aus der öffentlichen Niederschrift als PDF

 

 
Neue Zahlen seitens der Telekom (Stand 2009)

Am 18.11.2009 war die Telekom zu Besuch bei der Stadt Kaarst um neue Zahlen zu präsentieren. Zur Erinnerung hier die letzten Zahlen vom März diesen Jahres. Die Deckungslücke zur Schließung der Breitbandunterversorgung wurde für Holzbüttgen von der Telekom mit 134.000€ Netto angesetzt. Für Vorst lag damals nur eine Grobplanung vor, welche eine Deckungslücke von größer 150.000€ Netto aufwies.

Holzbüttgen liegt nun bei einer Deckungslücke von 63.000€. Die Deckungslücke hat sich somit innerhalb von 8 Monaten halbiert. Ein Grund für die Reduzierung liegt an der für 2010 geplanten Erneuerung von alten Telekom Glasfaserleitungen in Holzbüttgen, welche kapazitätsbedingt erweitert werden müssten und somit für einen potentiellen Breitbandausbau mitgenutzt werden könnten. Zudem wurden diesmal auch die Einsparpotentiale eingerechnet, welche sich durch bestehende Leerrohrtrassen ergeben würden.

Interessanter ist der Fall Vorst. Hier liegt die Deckungslücke aktuell bei 35.000€. Für Vorst liegt nun eine konkrete Feinplanung vor, welche die Erschließung des Ortsteils über den Kaarster Hauptverteiler vorsieht und ebenfalls über weite Strecken über bestehendes Leerrohrpotential verfügt.

 
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